Merkt ihrs nicht?? Ein kleiner Rant

Ich habe wirklich das Gefühl, ich müsste hier einige vielleicht mal wachrütteln oder es zumindest versuchen. Denn ich habe das Gefühl, dass einige es wirklich nicht merken.

Sie merken nicht, wie sich diese Gesellschaft und auch wie sie sich selbst zugrunde richten. Ich deutete gestern ja kurz an, dass wer immer den zuletzt beschriebenen Tagesablauf als normal betitelt, sich ernsthaft Gedanken machen sollte, darüber, in welche Richtung diese Gesellschaft gerade geht.

Es ist also normal, dass Kinder 10 Stunden täglich unter Stress stehen? Es ist also normal, dass mittlerweile Grundschulkinder in Kliniken wegen Burnouts eingeliefert werden? Es ist also normal, dass Kur und Rehaanträge, aber auch Selbstmordraten stetig steigen?

Mitnichten! Nichts von dem beschriebenen ist ein gesunder Normalzustand! Ich vermute, dass da bei so manchem der Generationenkonflikt hochkommt, aber wer sich mal ein paar Minuten Zeit nimmt, der wird verstehen, worauf ich hinaus will. Es ist in den letzten Jahren so einiges schlimmer geworden und ich behaupte, dass dieser Zustand mittlerweile einen Höhepunkt erreicht hat, den nicht nur ich mit großer Sorge betrachte:

  • Das soziale Netz wird ausgedünnt
  • Druck in Schule und Arbeit stetig erhöht
  • Wettbewerbsdruck durch Globalisierung schlägt sich immer mehr nieder, auch im Bezug auf Löhne, Arbeitsbedingungen usw.
  • Arm wird gegen arm ausgespielt

Und jetzt wollt ihr mir sagen, dass das normal ist? Dass all das bisher aufgeführte überhaupt nichts außergewöhnliches ist?

Wenn ihr mir das sagen wollt und wirklich ernsthaft daran glaubt und festhaltet, werdet ihr euch vermutlich auch dann wundern, wenn das passiert, was passieren muss, nämlich dass die Strukturen der Gesellschaft irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenfallen! Für mich gibt es, bei dem was hier derzeit schon von Kindesbeinen an verlangt wird, keinen Grund, mich darüber zu wundern! Es ist ein Szenario, auf das wir zusteuern und ich rate euch, die ihr das wirklich als normal verkaufen wollt, dass ihr einmal ernsthaft logisch darüber nachdenkt!

Inklusion? Ach wirklich?

Ich hoffe zunächst, dass alle, die diesen Post oder generell meinen Blog verfolgen, gut ins neue Jahr 2017 gerutscht sind.

Leider heißt es trotz des neuen Jahres immer wieder alte Themen aufzugreifen, anzusprechen, zum Thema zu machen, denn nur, weil wir ein neues Jahr haben, hat sich leider sonst nicht unbedingt viel zum Besseren verändert.

Ich selbst war in einer Inklusions bzw. einer sog. Kooperationsklasse, daher auch der leicht hämische Titel, denn ich werde hier über meine Erfahrungen berichten und hoffe, dass ihr vielleicht ein paar Kommentare da lasst.

Ich kam auf eine normale Regelschule, war zuvor auf einer Sonderschule gewesen, die nun mit jener Regelschule eine Kooperation begann, um eine Art Pilotprojekt zur Umsetzung der Inklusion zu starten. Anhand des Titels erkennt man vermutlich schon, worauf das hinauslief:

  1. Anpassung bis zum Erbrechen
  2. Nur bedingtes Verständnis seitens der Lehrer
  3. Eine nur sehr spärliche Rücksichtnahme auf mich als Autistin

Das sind die wesentlichsten Punkte, die ich hier ansprechen möchte. Nochmal für diejenigen, die es vielleicht noch nicht wissen: Inklusion bedeutet nicht, dass der Mensch mit Behinderung sich anzupassen hat, bis es nicht mehr geht! Inklusion bedeutet Rücksichtnahme und zwar auch von den Menschen ohne Behinderung! Inklusion heißt Akzeptanz und Toleranz, nicht: “Setz dir eine Maske auf, damit du ja nicht auffällst”

Nun zu Punkt 2: Wer sich Inklusion auf die Fahne schreibt, kann nicht erwarten, dass der Mensch mit Behinderung dasselbe zu leisten hat, wie der Mensch ohne Behinderung und sich ohne Rücksicht auf Verluste anzupassen und alles wegzustecken hat! Wer das verlangt, der wird nicht nur der auf die Fahne geschriebenen Inklusion nicht gerecht, er zeigt dem Mensch mit Behinderung das, was man mit Inklusion eigentlich abschaffen will: Dass er falsch ist und sich gefälligst der Norm anzupassen hat, da das ja das einzig richtige ist.

Um euch einmal zu verdeutlichen, wieso ich das hier schreibe, möchte ich euch hier mal meinen Tagesablauf aus dieser Zeit schildern:

  • 4:30 Uhr aufstehen
  • 5:40 losgehen
  • ca. 6:00 1 1/2 Stunden fahren (3 insgesamt pro Tag)
  • 6 Std Schule
  • um ca 13 Uhr wieder losgehen
  • Um ca 15:00 Uhr Zuhause
  • wenn ich 8 Stunden hatte, zog sich das Ganze bis 17 Uhr hin, was also 12 Stunden entspricht

Man sieht also, dass mein Tag aus mindestens 10 Stunden bestand, die ich unter stetem Stress stand. Davon abgesehen hatte ich dann weder gelernt, noch Hausaufgaben gemacht. Diese Angaben entsprechen lediglich dem Schulalltag, ohne näher auf Lernen oder Hausaufgaben einzugehen, die sich auch manchmal noch 1 Stunde zogen.

Last but not least gehe ich noch kurz und bündig auf meinen 3. Punkt ein. Auch wenn ich das mangelnde Verständnis bereits erwähnte, halte ich es für notwendig, diesen Punkt nochmal speziell aufzugreifen. Bei einem Rollstuhlfahrer oder einer Rollstuhlfarerin würde niemand nachfragen, dass er oder sie Hilfe benötigt. Bei einem Autisten allerdings sieht das ganze etwas anders aus:

Bei einem Autisten sieht man ihm den Autismus zumeist nicht an, es ist keine sichtbare Behinderung, auch die Barrieren auf die ein Autist stößt, sind für die nichtbehinderten Menschen zumeist unsichtbar. Sie sehen nicht, wie sehr er unter Stress steht und wie sehr ihn das anstrengt, sich dauernd anpassen und eine Maske aufziehen zu müssen.

Als Autistin bin ich also darauf angewiesen, dass man mir zuhört und mir Verständnis entgegenbringt. Leider war oft das Gegenteil der Fall, denn man sieht ja nicht, wie sehr diese Scharade anstrengt und wenn man ehrlich ist: Ein solcher Tag ist schon für einen nichtbehinderten Menschen die Hölle und selbst wenn das mittlerweile unter Normal fällt, dann würde ich mir mal Gedanken machen, in welche Richtung das hier alles geht.

Die “Heilung” von Autismus was Autisten darüber denken

Ich melde mich nochmal kurz zum Jahresabschluss mit einem für mich wichtigen Thema, das in letzter Zeit vermehrt wieder Anklang bei unsicheren Eltern zu finden scheint.

Der Diätenwahn greift wieder um sich und Behauptungen, durch Diäten Autismus “heilen” zu können, nehmen wieder zu. In dem Zuge sehe ich mich jetzt in der Pflicht, dazu einmal etwas zu schreiben und meinen Teil zur Aufklärung diesbezüglich beizutragen.

Denn es ist nicht nur so, dass es völliger Schwachsinn ist, welcher da gepredigt und gepriesen wird, von wegen man könne Autismus durch Diäten heilen, es hat einen anderen Hintergrund, das ich hier schreibe, einen Hintergrund, den ich noch sehr viel wichtiger finde:

Mit dem nicht-akzeptieren des Autismus und dem für mich noch schlimmeren Wunsch, diesen zu heilen, nehmt ihr dem Kind/Erwachsenen einen Teil seiner bzw. ihrer Persönlichkeit!

Ohne den Autismus wären wir nicht die Menschen, die wir sind.Ihr wollt damit einen elementaren Teil der Persönlichkeit des Autisten “heilen”. Findet ihr so etwas ethisch vertretbar? Wie fändet ihr Nichtautisten es denn, würde man euch einen Teil der Persönlichkeit nehmen und diesen “heilen” wollen? So etwas halte ich nicht für vertretbar und ich möchte den Appell an alle Eltern richten:
verbiegt eure Kinder nicht! Ihr seid Vorbilder für eure Kinder und müsst in dieser Funktion Inklusion vorleben. Bringt euren Kindern nicht bei, dass sie sich gefälligst anzupassen haben, sondern macht ihnen Mut, damit sie sie selbst sind und bleiben!

Inklusion – ein Menschenrecht!

Auf Twitter gab es vor nicht allzu langer Zeit eine lange, lange Tweetkette zum Thema Inklusion und die Option Förderschule, da die jetzige “Inklusion” schlecht sei.

Dazu seien schon einmal zwei Dinge vorweg gesagt:

  • Förderschulen und Inklusion sind UNvereinbar
  • Die jetzige “Inklusion” ist schlichtweg keine Inklusion

Ich habe selbst Erfahrungswerte dahingehend und weiß: viele schreiben sich Inklusion auf die Fahne, aber nur wenige bis gar keine dieser Institutionen und Vereine setzen es tatsächlich um.

Ich selbst war auf einer Regelschule, welche sich Inklusion auf die Fahne schrieb, ja auch ich bin wütend darüber, dass man hier Inklusion propagiert, die keine ist und ja in gewisser Hinsicht tat mir das wirklich nicht immer gut ABER: Für den Fall, dass ich je Kinder hätte, wäre die Förderschule für mich trotzdem keine Option.

Inklusion ist ein Kampf! Und dieser Kampf kann nicht dadurch gewonnen werden, dass man Parallelgesellschaften, wie Förderschulen, dadurch unterstützt, dass man diesen Zulauf bietet!

Dieser Kreislauf wird dadurch begünstigt, dass sich Lehrkräfte auf Regelschulen oft weigern, Inklusion tatsächlich umzusetzen und auf die Bedürfnisse einzugehen, die ihnen die Kinder mitteilen. Dadurch wird diese vermeintliche Notoption überhaupt erst impliziert und in Betracht gezogen. Ebenso fehlen die finanziellen Mittel, um Schulen entsprechend auszustatten, es fehlt an mancher Stelle auch an Räumen, um kleinere Klassen zu ermöglichen usw.

Es wird auch eine Spaltung betrieben. Anstatt dass man dafür wirbt und gemeinsam daran arbeitet, ein gutes Lernklima zu schaffen, haben viele Eltern Angst, ihr Kind würde dadurch dass dann auch Menschen mit Behinderungen in der Klasse sind, weniger lernen. Das ist quatsch und anstatt diese Spaltung weiterhin voranzutreiben, wäre es sehr viel gewinnbringender für alle Seiten, an einem vernünftigen Lernumfeld zu arbeiten und mitzuwirken!

Man sollte darauf aufmerksam machen, was hier im Schulsystem generell falsch läuft und das ist bei weitem nicht nur die Inklusion. Es ist grob gesagt das ganze Schulsystem!

Und um als Abschlusswort noch mal auf den Titel einzugehen: Inklusion ist KEINE Gnade, Inklusion ist, seit Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben hat, ein Recht, welches jeder Mensch mit Behinderung beanspruchen kann, unabhängig davon, ob andere es ihm “gewähren”!

 

 

 

 

Behinderte Menschen und das Gelaber vom minderwertigen Leben

Es ist eigentlich mehr als traurig, dass ich es für nötig erachten muss, hierüber zu bloggen und dennoch scheint es aus gegebenem Anlass notwendig.

Wie vielleicht einige über die Medien mitbekommen haben, gab es wieder einen Anschlag auf Menschen mit Behinderungen in Japan, sowie wieder mal das unbestätigte Gerücht, dass der Amokläufer in München Autist gewesen sein soll.

Ich möchte mich nun einmal zu den genannten Dingen äußern:

Zum einen frage ich mich wirklich, was in Köpfen der Menschen vorgeht, die behaupten, dass das Leben von Menschen mit Behinderungen wertlos bzw minderwertig sei. Das Leben, egal ob behindert oder nichtbehindert ist ein Geschenk und niemand hat das Recht, ein Leben minderwertig zu nennen!

Diese Leben sind keinesfalls minderwertig. Jeder Mensch ist wertvoll und verdient es, zu leben. Um zu beschreiben, was ich über Menschen, die eine derartige Weltsicht haben und so von oben herab auf Menschen mit Behinderungen schauen denke, fehlen mir gerade die Worte. So unfassbar empfinde ich derzeit die Dinge, die aktuell passieren und es zeigt eins: Der Mensch lernt nichts aus der Geschichte.

 

Nun zum Autismus-Gerücht bzgl des Attentäters in München:

Ich weiß nicht, warum seit dem Attentat in Newton 2012 beinahe jeder Amoklauf ein von der Presse oder anderweitig durch soziale Medien gestreutes Gerücht braucht, wonach der Amokläufer angeblich Autist sei.

Solche Berichte zerstören jahrelange Arbeit, die Behindertenrechtsaktivisten leisten, mal abgesehen davon, dass sie völliger Schwachsinn sind und zumeist eine Anhäufung von Klischees!

Ich würde niemals Menschen töten-und viele andere Autisten, die ihr damit diskriminiert ebenfalls nicht. Die Medien stellen Autisten somit quasi schon unter Generalverdacht, diskriminieren sie und machen das Outing egal wo für sie noch schwerer.

Daher mein Appell an die Medien: Bitte unterlasst diese Spekulationen bzgl. unbestätigten Autismus Verdacht und selbst wenn dieser jemand Autist gewesen sein sollte, so stellt bitte nicht alle mit Verallgemeinerungen unter Generalverdacht. Gerade Autisten sind oft sehr ehrliche Menschen.

 

 

 

Erneute Diskussion über ABA mit Aktion Mensch

Monate hat sich das jetzt aufgestaut und der Versuch Aktion Mensch aufzuklären, ist aufgrund von Ignoranz gegenüber uns Autisten gescheitert. Im vergangenen Jahr hat Aleksander Knauerhase an einer Podiumsdiskussion mit der Aktion Mensch teilgenommen, doch er selbst kam kaum zu Wort. Es war nicht schwer erkennbar, dass sie ihn versuchten umzustimmen und unter anderem dabei auch zu enormen Dreistigkeiten griffen, wie ihn zu bedrängen und zu drohen, dass er aufpassen solle, was er hinterher verbloggt.

Vor etwa drei Wochen wurde eine Aktion gestartet, um der Wut und dem Frust von uns ein Gesicht zu geben, worauf Aktion Mensch mit einem Blogbeitrag reagierte, der wiederum alles andere als objektiv war und eindeutig zeigte, dass sie nicht das geringste Interesse haben, an einer Interaktion mit uns und der Frage warum wir, als diejenigen die es unmittelbar betrifft, dagegen sind. Viel eher versuchten sie mit ihrem Blogbeitrag zu manipulieren, allen voran mit der Aussage, dass ABA eine medizinisch anerkannte Therapie sei.

Nun frage ich mich aber ernsthaft, wie eine Therapie als anerkannt gelten kann, in der Studenten als “Co Therapeut” eingesetzt werden und in der es einzig und allein darum geht, dem Kind weder Privatsphäre noch Ruhe noch die Möglichkeit zu lassen, sich irgendwie anderweitig (z.B. durch Interessen oder Spielsachen) zu beruhigen?

Man nimmt dem Kind jegliche Bezugspersonen und sämtliche Dinge, die ihm Spaß machen, von Persönlichkeitsrechten ganz zu schweigen und gibt sie dem Kind dann als “Belohnung” für das ihrer Meinung nach korrekte Verhalten. Kommt das nicht in etwa dem Konzept eines Leckerlis bei einem Hund nach?

 

Aktion Mensch fördert ABA

Nachdem dieser Blog nun eine ganze Weile stillag, gibt es nun einen umso dringenderen Grund wieder anzufangen zu bloggen.

Durch einen anderen Blogbeitrag bin ich auf eine mehr als schockierende Nachricht gestoßen: Nicht nur Autismus Deutschland fürdert ABA, sondern nun offensichtlich auch die “Aktion Mensch”. Eigentlich wirkte die Aktion Mensch auf mich, wie ein Unternehmen, welches vielleicht wirklich mal die Interessen derer, die sie unterstützen wollen vertritt, doch das bewies mir eindeutig das Gegenteil. Denn ABA ist eine mehr als schädliche und rücksichtslose “Therapie” mit einem Konzept, dass mir allein vom Hören dessen übel wird!

Es wird keineswegs auch nur darüber nachgedacht, wie sich die Autisten dabei fühlen. Ihnen wird als Kind beigebracht, dass sie sich zu verstellen haben und dafür belohnt werden! Ebenso wie man einem Hund beibringt, dass er Sitz für ein Leckerli zu machen hat! Den Druck dem sie ausgesetzt sind, möchte ich mir nicht ausmalen. Es wird nicht darauf geachtet, wie es ihnen damit geht, sie sollen einzig und allein lernen und Folge leisten. Hinterfragen? Gibts nicht! Sie haben sich selbst komplett der Autoritätsperson zu fügen und Ende! Soetwas wird ihnen vermittelt und ich halte dies für ein Verbrechen! Ihnen wird die Möglichkeit genommen sich frei zu entfalten und ihre Stärken zu sehen und sich selbstständig zu einer eigenen Persönlichkeit zu emtwickeln. Stattdessen sollen sie lernen, sich wie eine Marionette zu verhalten!

Hiermit möchte ich euch bitten an der Unterschriftenaktion im Blog innerwelt teilzunehmen. Damit werden wir Organisationen wie Autismus Deutschland und Aktion Mensch zeigen, dass wir nicht nur Einzelne, sondern viele sind und setzen ein Zeichen, dass wir bereit sind, uns gegen soetwas zu wehren!

Wir sind Autismus


Wir sind Autismus-Banner

Wie einige Andere vor mir werde auch ich jetzt mal meine Meinung zur Bundestagung von “Autismus Deutschland e.V” deutlich machen. Ich weiß wirklich nicht wie man teils so ignorant sein kann. Einige Autisten suchten den direkten Kontakt zu Autismus Deutschland aber anstatt wirklich Interesse an einer vernünftigen Konversation zu zeigen redet man dann doch lieber über sie nicht wahr?

Die Situation ist in etwa vergleichbar mit einer Industrie: Sie Formen das Material, erhalten einen haufen Geld und im Mittelpunkt steht einzig und allein eins: Der Profit! Ihr könnt mir nicht erzählen das wir nicht zur Moral fähig sind bei der Moral die seitens euch gezeigt wurde und das nicht erst seit heute sondern schon über Jahre hinweg.

Auch ist es mir schleierhaft wie ihr die Behauptung in den Raum stellen könnt Autisten seien nicht fähig eine Reise zu planen. Interessant woraus schließt ihr das denn? Aus dem was euch die Forscher sagen?

Ich habe auch gelesen das es nicht wenige Stellen gibt wo auch ABA angeboten wird und das Einzige was mir zu diesen Anhäufungen einfällt ist: Ihr werdet es wohl nie lernen so lange bis es irgendwann zu spät ist!

Wir sind keine Vorzeigeschilder und schon gar nicht willens diese Behauptungen zu akzeptieren! Ihr wollt nicht mit sondern über uns reden das haben wir verstanden aber ganz ehrlich: Wir haben euer gerede über uns satt! Fangt doch lieber mal an euch gegenüber uns zu öffnen!

Autism Speaks allein der Name ist !ein Widerspruch

Vor einiger Zeit sah ich eine Petition zu einem Buch von “Autism Speaks” wo es darum geht wie man Autismus heilen könnte. Daraus entstand bei mir nur ein Gedanke: “Habt ihr es noch nicht geschnallt? Wir wollen nicht geheilt werden! Wir befinden uns nicht als krank oder gestört!”

Und solche Leute behaupten sie sprechen für uns! Zumindest lässt deren Name darauf schließen. Allein ihr Name ist ein riesiger Widerspruch und ich finde man sollte denen ruhig mal etwas in die Kommentare zu ihrem bescheuerten Buch schreiben was klar signalisiert was wir davon halten!

Es gibt ja leider genug Leute die immer noch herkommen und fragen: “Mein Kind ist Autist wie kann ich es heilen?” Meiner Meinung nach nehmen sie dem Kind wenn sie es mit solchen Dingen wie ABA oder ähnlichem therapieren welches mit dem Ziel vorausgeht: “Wir theapieren den Autismus weg” eher ein Teil ihrer Persönlichkeit! Denn sie bekommen von Kindesbeinen an beigebracht: “Ich darf nicht ich selbst sein ich muss mich verstellen um normal zu sein”

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das ist nicht mehr als ein enormer Kraftaufwand und es nützt überhaupt nichts denn es fällt auf das es dem Kind damit nicht gut geht. So etwas ist auch gar nicht rund um die Uhr machbar. Bitte hört endlich dami auf “für” uns zu sprechen das können wir ganz gut selber!

Als die Mutter herausfand das ihr Kind Autist ist

Ich habe vor ein paar Tagen etwas äußerst schockierendes erfahren: Eine Mutter die herausfand das ihr Kind Autist ist hat es einfach umgebracht! Ihm das Leben genommen! Offenbar ist man “Niedriger angesiedelt” wenn man ein “behindertes” Kind hat. Ich kann diese Diskriminierung einfach nicht mehr ertragen! Wie man uns teilweise in unserem Stolz verletzt, unsere Würde raubt… Aber das mit dem Kind geht wohl eindeutig zu weit!

Ich meine ich bin sicherlich nicht der Erste den es so schockiert zu was wir Menschen fähig sein können nur um nicht als schlecht dazustehen. Das ist ja so wie in einem alten mystischen Dorf wo es dann heißt sie müssen jemanden opfern um die Götter zufrieden zu stellen und dann ruft eine Mutter: “Kein Problem opfert mein Kind”Ich meine wie verachtend ist das gegenüber dem Kind? Ihm einfach das Leben zu nehmen nur wegen dieser Gesellshaft???

Das man die Gesellschaft über das Wohl seines Kindes stellt… Unfassbar!